Schuleinweihung der ‚FraGy‘-Schule in Saru (Ghana)

Collage Fotos1 2Nach wöchentlichen Berichten und gesendeten Bildern aus Ghana zum Fortschritt des Schulbaus erfolgte schließlich eine Einladung, zur Schuleinweihung der gesponserten ‚FraGy-Schule‘ nach Saru zu kommen. Frau Schlömer und eine Schülermutter (Frau Zurhelle), die diese Mitarbeit in die Elternschaft trägt und mittlerweile sehr aktiv in der Pfarrgemeinde Vettweiß weitere Projekte in Ghana unterstützt, begaben sich am 4.4.2019 in das Abenteuer, in den tiefen Norden Ghanas zu reisen.

Bei Temperaturen um die 45-48 Grad wurden die beiden Vertreterinnen der Schulfamilie des Franken-Gymnasiums mit großer Freude und einer enormen Herzlichkeit und Gastfreundschaft in Empfang genommen.

Eine große Überraschung erwartete sie nach einer beschwerlichen Anreise über Staubpisten und durch ein ausgetrocknetes Flussbett, mitten im Busch, im Grenzgebiet Ghana – Burkina Faso – Elfenbeinküste, im Dorf Saru. Alle Schülerinnen und Schüler, bereits aufgestellt zu einer Sing- und Tanzprozession, der Schulleiter, die Lehrer, der Häuptling, die Frauen und Männer des Dorfes, der Schulminister und sein Vertreter des Nordens Ghanas und nicht zuletzt die Handwerksleute begrüßten in einer freudigen Stimmung die beiden Gäste aus Zülpich und den zuständigen Missionar, der dieses gesamte Projekt koordiniert hatte. Eine vierstündige feierliche und kurzweilige Zeremonie mit Gesang, Tanz, Dankesreden, aber auch Ansprachen an die Eltern, ihre Kinder in die Schule zu schicken, folgten.

Eine Live-Übertragung nach Zülpich mit nur einem Handy und einem Headset machte es möglich, dass die FraGy-Schulfamilie an der Einweihung ihres erlaufenen und gesponserten Projektes teilnehmen konnte. Alle waren sehr berührt und beeindruckt von der Dankbarkeit der ghanaischen Freunde.

Herr Hürtgen, der Bürgermeister von Zülpich, und auch die Schulleitung des FraGy bedankten sich ebenfalls bei den ghanaischen Schülern, den Dorfbewohnern und allen anderen Anwesenden. Dabei wurde in drei Sprachen jongliert: Deutsch- Englisch – Birifor und zurück.

Was für alle bleibt, ist das Gefühl und das Wissen darum, was man mit einem einfachen sozialen Engagement und mit einer Wertschätzung für das Fremde erreichen und wieviel Glück es einem selbst auch geben kann.

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 Dankesbrief vom Häuptling des Dorfes Saru

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