Januar 2019

Die Digitalisierung unseres Alltags hat weitreichende Folgen für das Leben und Lernen unserer Schülerinnen und Schüler. Die „neuen“ Medien sind ebenso wie die sich schnell entwickelnde Medienlandschaft fester Bestandteil des alltäglichen privaten und beruflichen Lebens geworden. Smartphones, Smartwatches, Tablets, elektrische Wiedergabegeräte und Computer sind zentrale Medien der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Schulen tragen Verantwortung, den produktiven Umgang auszubilden und unterstützend zu begleiten. Den Schülerinnen und Schülern soll dabei eine medienbezogene Reflexions- und Handlungskompetenz vermittelt werden, welche ihnen ermöglicht, Mediensysteme kritisch zu bewerten und ihre ganzheitliche Identität im Umgang mit ihnen selbstsicher und kompetent auszubilden. Schülerinnen und Schüler sollen angeleitet werden, Potenziale und Risiken zu erkennen und zu bewerten, um die Medien selbstverantwortlich und mündig für sich nutzen zu können.

Im Zuge des Umbruchs zu G9 erwarten wir Nachsteuerungen des Bildungsministeriums, welche zeitnah angekündigt sind, um unsere detaillierte Ausrichtung daran anzupassen. Bei den im Medienpass vorgesehenen Kompetenzbereichen (1) Bedienen und Anwenden, (2) Informieren und Recherchieren, (3) Kommunizieren und Kooperieren, (4) Produzieren und Präsentieren, (5) Analysieren und Reflektieren sowie (6) Problemlösen und Modellieren planen wir einen besonderen Schwerpunkt auf den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit sozialen Medien, deren Risiken sowie den Schutz vor Missbrauch zu legen.

Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurde die digitale Ausstattung der Schule in den letzten zwei Jahren weiterentwickelt, neben der Anschaffung von Dokumentenkameras wurden nahezu alle Räume mit Beamern und/oder Großbild-TV ausgestattet. Des Weiteren sollen in naher Zukunft alle Gebäudeteile mit dem Internet verbunden sowie technische Hilfsmittel  angeschafft werden.